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Wissenswertes zu Pilates: Atmung

FlexiCore
Veröffentlicht von Christine Pils in Bewegungswelt · 5 Januar 2021
  
In diesen Tagen rufen wir gerne Einander „gutes Gelingen“ und in diesem Jahr ganz besonders „bleib gesund“ zu.

Es könnte das Jahr der Atmung werden, ein Jahr in dem uns die Puste nicht ausgehen darf. 2021 - das Jahr des Schnaufens und des guten Verschnaufens zwischen der vielen Arbeit, die auf uns zurollt.

Innehalten, erholen, ruhen, regenerieren auftanken. Die Lunge selbst kann dabei keine Atempause einlegen. 20 000 Mal pro Tag hebt und senkt sich stetig und meist lautlos unser Brustkorb.
    
300 Millionen Lungenbläschen filtern Schadstoffe und Erreger aus der Luft für unseren Körper und sind damit erste Zone, die vom SARS CoV 2 Virus gerne befallen wird. Eine häufig schleichende Lungenentzündung muss dann mit aller Kraft bekämpft werden ohne dabei die eigentliche Arbeit niederlegen, ja eine Atem-Pause machen zu dürfen.

Unsere Lunge ist äußerst strapazierfähig und nicht so schnell beleidigt.  
Das ist aber auch ein Nachteil, denn die Schädigung des überlebenswichtigen Organes spüren wir erst, wenn sie bereits 50 % ihrer Kraft verloren hat.  

Daher auch - Schluss mit Rauchen - Die erhöhte Korrelation zwischen Zigarettenkonsum und dem Risiko eines schweren Verlaufes einer CoVid-19 Erkrankung ist erwiesen. Rauchen ist vollkommen Out im 21. Jahrhundert.

Wir können die kleinen Lungenbläschen nicht vorbereiten oder gar abhärten gegen Corona. Aber wir können das Immunsystem hellwach rütteln und den beiden Flügeln alle Unterstützung geben, die möglich ist.

Mehr Platz für´s Atmen - weg mit zuviel Speck!   
Freiheit für das Zwerchfell und die Thorax Wände. Diese müssen sich bewegen können und ein dicker Bauch behindert dabei.
  
Den Brustkorb trainieren und damit mehr Raum bieten. Die kleinen Muskeln zwischen den Rippen, die Bauch- und Rückenmuskeln müssen fit werden. Das bringt mehr Dynamik und Ausdehnungsmöglichkeit mit sich.



Atemtechnik und Ausdauersport steigert Lungenvolumen und Kapazität gewaltig. Der Motor läuft ruhiger und satter. Mehr Sauerstoff pro Atemzug einzuholen bedeutet weniger Arbeit, auch wenn man sich mal aufregt.

Auch eine aufrechte Haltung gibt der Lunge mehr Freiheiten. Rückenschwimmen und selbstverständlich auch Pilates ist ein probates Mittel um dieses krumme kümmerliche Rückendasein zu beenden und die Schulterblätter dahin zu bringen wo sie hingehören.

In diesem Sinne tut eurer Lunge was Gutes, geht raus an die Luft, bewegen bewegen bewegen und genießt in diesem Jahr viele wunderbare kleine und große Verschnaufpausen.

 Worauf wartet ihr?



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